Auf diese Gebiete sind wir spezialisiert

Die Häufigkeit der verschiedenen Hautkrebsformen steigt in den letzten Jahrzehnten deutlich an. Das gilt sowohl für den potentiell gefährlicheren schwarzen Hautkrebs (das Melanom) als auch für die verschiedenen Formen des hellen Hautkrebses (v. a. Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom). Hautkrebs ist keine Erkrankung des alten Menschen, er kann in jedem Erwachsenenalter auftreten.

Allgemein gilt: je früher eine Hautkrebsform erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen und auch die kosmetischen Resultate bei den notwendigen Operationen. Auffällige, aber noch nicht verdächtige Hautveränderungen werden auflicht-mikroskopisch untersucht und mit digitaler Bildverarbeitung analysiert und gespeichert, so dass unnötige Operationen vermieden werden können.

Informierter Umgang mit Sonnenlicht, Eigenbeobachtung der Haut und dermatologische Vorsorgeuntersuchungen sind die wichtigsten präventiven Maßnahmen.

Links

Deutsche Krebshilfe e.V.

>> www.krebshilfe.de

Bundesamt für Strahlenschutz

>> www.bfs.de

Arbeitsgemeinschaft dermatologische Prävention

>> www.unserehaut.de

Die Abklärung von Allergien als Ursache von Hautekzemen und Schleimhautreizungen (Bindehautentzündung, Niesreiz und Fließschnupfen, asthmatische Beschwerden) erfolgt mit speziellen Testverfahren: Hauttestungen, Blutanalysen, Nahrungsmittel- und anderen Provokationstestungen.

Spezielle Therapieverfahren

Hyposensibilisierung (orale oder subkutane Impfbehandlung) bei Pollen-, Hausstaubmilben-, Bienen- und Wespengiftallergikern.

Verdächtige Muttermale (Nävi) oder Hautkrebse (Basalione, Spinaliome, Melanome) werden in örtlicher Betäubung entfernt und die Hautdefekte mit plastisch-chirurgischen Verfahren geschlossen. Diese Eingriffe erfolgen ambulant, so dass ein Klinikaufenthalt vermieden werden kann.

Auffällige, aber noch nicht verdächtige Veränderungen werden auflicht-mikroskopisch untersucht und mit digitaler Bildverarbeitung analysiert und gespeichert, so dass eine zeitliche Verlaufskontrolle möglich ist.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

>> Photodynamische Therapie (PDT)

Säuglingsblutschwämme (Angiome) können in den ersten Lebensmonaten jegliches Größenwachstum bzgl. Durchmesser und Knotenbildung zeigen. Nach dieser mehrmonatigen Wachstumsphase kommt es dann zu einer Ruhephase, die über einige Jahre eine gewisse Rückbildung mit Abblassung und Schrumpfung nach sich zieht.

Durch die Masse von wuchernden Blutgefäßen in einem Blutschwamm kommt es durch die Behandlung mit dem gepulsten Farbstofflaser oder einer hochenergetischen Blitzlampe nur zu einem Verschluss einzelner Gefäße, wichtiger hierbei ist aber eine biologische Wirkung, die durch Botenstoffe zu einem lokalen Wachstumsstillstand des Angioms führen soll.

Bei wachsenden Blutschwämmen kleiner bis mittlerer Größe sind i. d. R. 2-3 Behandlungen ausreichend, um einen Wachstumsstillstand zu erzielen. Die häufige Behandlung nicht mehr wachsender Blutschwämme sehen wir kritisch, weil keine Effekte mehr zu erzielen sind. Nach Wachstumsstillstand kann mehrere Jahre zugewartet werden, bei dicken Knoten kann vor der Einschulung die operative Verkleinerung erwogen werden.

Gewissermaßen einen Notfall stellen rasant wachsende Blutschwämme dar, die sich über wenige Wochen zu dicken Knoten entwickeln können und bei besonderen Lokalisationen wichtige Strukturen bedrängen (z. B. Auge, Atmung), hier müssen sehr frühzeitig die Weichen Richtung operativer Behandlung oder neuerer Infusionsverfahren an speziellen Zentren gestellt werden.

Die Behandlung kleiner bis mittlerer Befunde dauert einige Sekunden, die Impulse werden als leicht brennend und klatschend auf der Haut empfunden, eine lokale Betäubung ist i. d. R. nicht erforderlich, bisweilen benützen wir eine Creme-Betäubung. Die Kontrolle bzw. erneute Behandlung erfolgt nach 2-3 Wochen.

Für Wirkprinzip und Besonderheiten der Behandlung siehe

>> Haut & Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH

Feuermale (Nävi flammei) zeigen sich mit der/gleich nach der Geburt als flächiger roter Fleck, der an Farbintensität zunehmen kann. Feuermale zeigen aber nicht so eine deutliche Wachstumstendenz wie es häufig bei Blutschwämmen zu beobachten ist. Allerdings neigen sie auch zu keinerlei Rückbildungstendenzen, sie werden im Laufe der Jahre eher roter und intensiver. Ein Feuermal besteht aus einer Masse von erweiterten Blutgefäßen, die die rote Farbe vermitteln.

Durch vieljährige Erfahrung mit Feuermalen wissen wir heute, dass die Behandlungschancen besser stehen, je heller ein Feuermal zu Beginn der Behandlung ist.

Besonders beachtet werden muss bei Feuermal-Patienten an bestimmten Lokalisationen eine mögliche Beteiligung innerer Strukturen (u. a. Auge, Knochen).

Durch den Behandlungsprozess kommt es lediglich zu einer schrittweisen, allmählichen Aufhellung des Feuermals, immer sind also eine ganze Reihe von Behandlungen erforderlich. Diese kann bei kleinen Flächen und älteren Kindern/Jugendlichen/ Erwachsenen ohne örtliche Betäubung durchgeführt werden, bei empfindlichen Lokalisationen oder kleinen Kindern mit einer Creme-Betäubung.

Für Wirkprinzip und Besonderheiten der Behandlung siehe

>> Haut & Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH

Bei Erkrankungen der äußeren Genitale von Mann und Frau, die sich mit Ausfluß, Brennen beim Urinieren, mit Leistenlymphknotenschwellung, Geruchsbelästigung oder kleinen Geschwüren bemerkbar machen, müssen Abstrichuntersuchungen zur mikroskopischen und kulturellen Erregeranalyse sowie Blutuntersuchungen durchgeführt werden.

Eine gezielte antibiotische Behandlung kann erforderlich sein. Auf keinen Fall dürfen diese Infektionen verschleppt werden.

Beratung zu folgenden Themen

  • Verhütung
  • Safer Sex
  • HIV-Infektion / AIDS

 

Schuppende Veränderungen an der Haut oder Kopfhaut sowie Verfärbungen und Verdickungen der Nägel erfordern die mikroskopische, kulturelle und/oder PCRUntersuchung auf Fadenpilze (Dermatophyten), um gezielt behandeln zu können. Aber: nicht jede derartige Veränderung ist pilzbedingt.

Die mikroskopische und kulturelle Untersuchung auf Hefepilze ist durchzuführen bei Abstrichen der Mundschleimhaut oder des weiblichen Genitale, von nässenden Hautveränderungen oder im Rahmen einer Stuhluntersuchung. Bei bestimmten Ekzemformen oder der Neurodermitis kann eine Hefepilzüberwucherung des Darmtraktes von Bedeutung sein und muß daher behandelt werden.

Bitte beachten Sie: Rein ästhetische Behandlungen werden von uns in der „Haut und Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH“ durchgeführt.

>> Haut & Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH

Übermäßige und/oder chronische UV-Lichteinwirkung führt zu sog. Lichtschäden der Haut (Photoaging). Diese können gutartig sein (Sonnen-/Altersflecke, Äderchen, Falten), aber sich auch zu Vorstufen von Hautkrebs oder echtem Hautkrebs entwickeln. Zur Behandlung der Vorstufen und für einen Teil der oberflächlichen Hautkrebse steht heute die nicht-operative Photodynamische Therapie (PDT) zur Verfügung. Dabei wird die Haut mit Rot- oder Tageslicht bestrahlt.

Wirkprinzip

Nach Auftragen einer Creme und einer Einwirkzeit von 3 Stunden erfolgt die Behandlung von ca. 10 Minuten Dauer. Dabei kommt es durch spezielle lichtbiologische Wirkungen in den geschädigten Zellen zu deren Entzündungs- und Abstoßungsreaktion über einige Tage. Somit wird eine möglicherweise krebsige Umwandlung im Laufe der Zeit verhindert. Eine zweite Behandlungssitzung nach einer Woche ist heute üblich.

Besonderheiten

Besonders effektiv ist diese Methode bei vielen Lichtschäden im Gesichts-/Kopfhautbereich oder bei ungünstigen Lokalisationen von oberflächlichen Hautkrebsen, z. B. an der Nase, im Dekolleté-Bereich oder an den Unterschenkeln. Gewisse Unannehmlichkeiten während bzw. in den ersten Tagen nach der Behandlung sind zu berücksichtigen: Lokales Hautbrennen, Hautrötungen, Krusten, leichte Schwellung, gefolgt von Abschuppung. Dahingegen sind die kosmetischen Resultate i. d. R. sehr gut, hautärztliche Nachkontrollen sind jedoch, neben verstärkten Sonnenschutzmaßnahmen, notwendig.

Die Kryo-(Kälte)therapie mit flüssigem Stickstoff (-196 Grad Celsius) eignet sich zur Behandlung von Warzen, aber auch zur Beseitigung von chronischen Sonnenschädigungen der Haut, die als Vorstufen von hellem Hautkrebs zu sehen sind. Bisweilen kann diese Therapie den operativen Eingriff durch Schnitt ersetzen.

Bitte beachten Sie: Rein ästhetische Behandlungen werden von uns in der „Haut und Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH“ durchgeführt.

>> Haut & Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH

Lokalisiertes übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose), besonders der Achselhöhlen, stellt für viele Menschen ein starkes psychosoziales und berufliches Problem dar. Die Betroffenen befinden sich meistens auf einer Stufenleiter zu der individuell geeignetsten Therapieform:

  • Aluminiumchloridhaltige Gele: Leider oft mit mangelnder Wirksamkeit oder hautreizend.
  • Leitungswasser-Iontophorese-Behandlung: Ein relativ zeitaufwendiges Verfahren.
  • Innerliche Behandlung mit sog. Anticholinergika: Häufig mit störenden Nebenwirkungen.
  • Operative Maßnahmen wie axilläre Schweißdrüsen-Kürettage mit Absaugung: Operative und kosmetische Risiken, nicht immer mit optimaler Wirkung.
  • Lokale axilläre Injektion von Botulinumtoxin A: Unser Spezialgebiet.

Wirkprinzip

Nach Austestung der Hauptschwitzareale erfolgt eine Injektion von Botulinumtoxin A in etliche Punkte in jede Achselhöhle, die als leichtes Brennen wahrgenommen werden. Der Wirkstoff blockiert nach einigen Tagen (3-5) die Übertragung der Nervenimpulse an die Schweißdrüsen, die daraufhin ihre Produktion einstellen. Je nach Ausprägung des Schwitzens kann mit einer Wirkung bis zu ca. 12 Monaten gerechnet werden.

Bitte beachten Sie: Rein ästhetische Behandlungen werden von uns in der „Haut und Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH“ durchgeführt.

>> Haut & Ästhetik Dr. Wlotzke GmbH

Speziell für die Behandlung unerwünschter Hautveränderungen steht uns ein ganzes Spektrum moderner LASER-/Licht-Therapien zur Verfügung. Der Schlüssel zur erfolgreichen LASER-/Licht-Anwendung liegt, neben der Erfahrung und Kunst des Behandlers, in der Wahl des geeigneten Geräte-Typs, gegebenenfalls in der Kombination verschiedener Geräte und der individuellen Einstellung der Behandlungsdaten.