Spezielle Behandlungsverfahren

1. Kryo- (Kälte)therapie:
Die Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff (-196 Grad Celsius)
eignet sich zur Behandlung von Warzen, aber auch zur Beseitigung
von chronischen Sonnenschädigungen der Haut, die als Vorstufe von Hautkrebs zu sehen sind.
Bisweilen kann diese Therapie den operativen Eingriff durch Schnitt ersetzen.

 

2. Iontophorese-Behandlung/Botulinumtoxin:
Bei krankhaftem Schwitzen der Handflächen, Fußsohlen und Achselhöhlen werden schwache Gleichströme (10-15mA) im Leitungswasserbad über einige Wochen angewendet, um eine Verringerung der Schweißdrüsenproduktion zu erzielen.
 
Eine hochwirksame Alternative ist die örtliche Injektion von Botulinumtoxin A Öffnet externen Link in neuem Fenster,
die zur Aufrechterhaltung der Erfolges ca. 1x pro Jahr wiederholt werden muss.

 

3. Photodynamische Therapie (PDT):
Bei diesem neuen Verfahren werden die UV-lichtgeschädigten Hautareale im Gesicht, an der Kopfhaut oder an den Handrücken mit einem Lichtsensibilisator eingecremt und danach mit Laserlicht bzw. einer anderen Lichtquelle bestrahlt. Hierdurch werden im Verlauf einiger Tage die geschädigten Zellen der Haut abgestoßen und die Zellregeneration gefördert.
Die Weiterentwicklung der Lichtschäden zu Hautkrebs wird so verhindert und
es entsteht eine frischere und glattere Hautstruktur.